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Chemischer Name:
Methyl-N-cyclohexyl-2,5-dimethylfuran-3-carbohydroxamat
Furmecyclox wurde Mitte bis Ende der 80er Jahre in großem Umfang als Fungizid im
Holzschutz eingesetzt. Inzwischen ist es aber in den geprüften Holzschutzmitteln nicht
mehr enthalten.
Außer im Holzschutz wird Furmecyclox noch als Saatgutbehandlungsmittel im Getreide-,
Baumwoll- und Kartoffelanbau eingesetzt.
Die Angaben zur Toxizität von Furmecyclox sind äußerst spärlich. Gängige
Anhaltspunkte wie Einstufung in die Gefahrstoffverordnung, MAK-Werte oder
Höchstmengenangaben für Lebensmittel fehlen.
In der Literatur finden sich Hinweise auf Hautreizungen durch Furmecyclox.
Ausgasungsversuche ergaben nur geringe Konzentrationen von Furmecyclox in der Raumluft.
Untersuchungen zeigen jedoch eine besonders hohe Anreicherung von Furmecyclox auf
Textilien (allerdings bei relativ hohen Raumluftkonzentrationen von etwa 80 mg/m3).

© Schadstoffberatung Tübingen 10.05.2006 li
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