Schadstoffberatung Tübingen

Glossar

Bitumen wird durch Aufbereitung aus Erdöl gewonnen und gilt als ein Abfallprodukt der Petrochemie. Es ist schwarz, zäh-klebrig bis hart und lässt sich unter Wärmezufuhr in einen fließenden Zustand bringen. Generell unterscheidet man zwischen Heiß- und Kaltbitumen: Heißbitumen wird vor Ort in einem Tiegel bei circa 140 Grad Celsius geschmolzen und beispielsweise zum Verkleben von bituminösen Dachbahnen aufgetragen. Kaltbitumen ist bereits mit Zusätzen verflüssigt und wird unter anderem zur Abdichtung des Kellermauerwerks außen auf dem Isolierputz verwendet.
Blauer Engel Seit 1978 gibt es den "Blauen Engel", der vom RAL (Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V.) vergeben wird. Ausgezeichnet werden Produkte und Dienstleistungen, die sich gegenüber konventionellen Produkten und Dienstleistungen als umweltfreundlich erweisen, gleichzeitig aber ebenso praktisch und gebrauchstüchtig sind. Die Kriterien, die zur Auszeichnung führen, werden durch die unabhängige und pluralistisch zusammengesetzte "Jury Umweltzeichen" bestimmt. Die Jury setzt sich zusammen aus Mitgliedern des Umweltbundesamtes, der Bundesländer, des RAL und von Fachleuten.
Brennwerttechnik Die Brennwerttechnik kann grundsätzlich für Gas- und Ölheizungen genutzt werden. Mittlerweile ist eine breite Palette geprüfter Gas-Brennwertgeräte in allen Leistungsklassen am Markt erhältlich.

Während moderne Niedertemperaturkessel herkömmlicher Technik Nutzungsgrade zwischen 90 und 96 % aufweisen, erreichen Gas-Brennwertanlagen Nutzungsgrade bis zu 108 %. Dies ist durch die Nutzung der Kondensationswärme aus dem Abgas möglich. Durch groß angelegte Wärmetauscher wird dem Abgas zusätzlich Wärme entzogen. Der im Abgas enthaltene Wasserdampf kühlt dabei ab und kondensiert zu Wasser, welches in die Kanalisation abgeleitet wird. Die so gewonnene "Zusatzenergie" wird in der Regel zur Vorwärmung des Rücklaufwassers für die Heizungsanlage genutzt und verbessert den energetischen Wirkungsgrad der Anlage wesentlich.

(aus: Handbuch umweltfreundliche Beschaffung - Umweltbundesamt (Hrsg.) (1999))

Dampfdiffusion Wasserdampf dringt durch Bauteile hindurch, er "diffundiert". Diese Molekülbewegung erfolgt immer von der warmen zur kalten Seite hin. Die Bauteile setzen der Dampfdiffusion einen Widerstand entgegen (Dampfdiffusionswiderstand), der bei jedem Werkstoff verschieden ist. Die Temperatur des Wasserdampfes sinkt während des Diffusionsvorgangs, und dabei schlägt er sich in Form von Wassertröpfchen an den kälteren Stellen nieder. Das kann durch den Einbau von Dampfsperren unterbunden werden. Die Nichtbeachtung der Dampfdiffusion kann zu erheblichen Bauschäden führen.
Dispersionsfarben Konventionelle Dispersionsfarben enthalten Kunststoffpolymere als Bindemittel. Als topfkonservierer werden z.T. bis zu 0,5 % Biozide, Formaldehyd oder Isothialozone eingesetzt. Formaldehyd steht im Verdacht Krebs zu erzeugen und Isothialozone sind gesundheitsschädlich. Mit der Aufschrift "emissionsfrei" dürfen nur Farben gekennzeichnet sein, die keine Lösemittel und Weichmacher enthalten und kein Formaldehyd, Restmonomere und Ammoniak an die Umgebung abgeben.
E1-Qualität Mit diesem Begriff werden Laminate, Paneele und Spanplatten bezeichnet, die in die Emissionsklasse E1 eingeordnet werden. Das bedeutet: bei diesem Material wird der für den Wohnbereich zulässige Grenzwert von 7 mg Formaldehyd in 100 mg unbearbeitetem Holz nicht überschritten (Formaldehyd-Emission nach EN 120/92)
Emissionen Von Anlagen oder Produkten abgegebene Stoffe oder Energie an die Umwelt, wie z.B. Schadstoffe, Wärme, Lärm, Erschütterungen etc. Emissionen können über die Umweltmedien Luft, Wasser und Boden abgegeben werden.
Formaldehyd Formaldehyd ist ein farbloses, stechend riechendes Gas. Industrielle Verwertung findet F. u.a. bei der Spanplatten-, Kunstharz-, Farbstoff-, Teppichboden- und Textilherstellung sowie auch als Desinfektions- und Konservierungsmittel. Insbesondere durch Spanplatten und daraus hergestellte Produkte, Teppichböden und Isolierschäume gelangt F. in die Innenraumluft. Dabei können Konzentrationen oberhalb des empfohlenen Innenraumgrenzwertes von 0,1 ppm auftreten. F. reizt die Schleimhäute, ruft Allergien hervor und steht im Verdacht Krebs auszulösen.
Gefahrstoff Gefahrstoffe sind Stoffe oder Stoffgemische, die nach der Gefahrstoffverordnung mit einem orangefarbenen Quadrat mit schwarzem Symbol und Kennbuchstaben (Bsp.: stilisierte Flamme und F+ steht für hochentzündlich) gekennzeichnet werden müssen. Die Gefahrstoffverordnung regelt den Umgang mit Gefahrstoffen im Unternehmen.
Immissionen Einwirkung von Verunreinigungen, Schadstoffen, Strahlen u.ä. auf Menschen, Tiere, Vegetation, Gebäude etc. Die Immission gibt das Ausmaß der durch Emission verursachten Belastung an. Die absolute Belastung eines bestimmten Ortes ergibt sich aus der Summe der auftretenden Immissionen.
Konservierungsstoffe Konservierungsstoffe dienen der Haltbarmachung von Produkten, indem sie das Wachstum von Mikroorganismen verhindern. K. müssen vor allem in Produkten auf Wasserbasis (z.B. lösemittelfreie Lacke, Tinten auf Wasserbasis usw.) eingesetzt werden. Die verschiedenen K. können unterschiedlich stark die Umwelt und auch die Gesundheit gefährden. Eingesetzt werden je nach Anwendung z.B. Formaldehyd, Isothiazolone, Phenol oder Benzoesäure (für Lebensmittel zugelassen)
Konstruktiver Holzschutz Die Lebensdauer und damit die Gebrauchstauglichkeit von Holz und Holzwerkstoffen wird durch den konstruktiven, chemischen (Imprägnierung) und/oder physikalischen (Anstrich) Holzschutz verlängert. Fachleute bestätigen, dass der K. den wirksamsten Holzschutz darstellt. Der K. gliedert sich wie folgt:
  • produktspezifische Konstruktion (technische, konstruktive und produktgerechte Ausführung), z.B. Berücksichtigung von Lage und Verlauf der Jahresringe, Konstruktion ohne Kapillarfuge zur Vermeidung von Feuchtigkeitsnestern, um mindestens 15 Grad geneigte Flächen, um die unmittelbare Abführung des Wassers zu gewährleisten;
  • - holzspezifische Konstruktion (richtige Holzartenauswahl, Minimierung der Oberflächentemperatur durch Anstrich). Dunkle Anstriche bewirken eine höhere Oberflächentemperatur des Holzes. Durch die höhere Erwärmung des Materials kann es zu einer größeren Austrocknung (geringe Holzfeuchte) kommen, was zu einer verstärkten Rissbildung führen kann. Bei Nadelhölzern kann es zusätzlich zu Harzaustritten kommen;
  • - gebäudespezifische Konstruktion;
  • - Maßnahmen zur Spritzwasser-Minimierung (geneigte Fensterbänke, Spritzwassser-absorbierender Untergrund, Erhöhung der Holzteile vom Boden um mindestens 20 cm);
  • - großer Dachüberstand, Wartungsbalkone oder Sonnenschutzvorrichtung, um Schlagregen und UV-Strahlung der Sonneneinstrahlung möglichst gering zu halten.

 

Quelle: Katalyse - Umweltlexikon

k-Wert (auch Wärmedurchgangskoeffizient) ist ein Maß für den Wärmeverlust, der durch ein Bauteil stattfindet (W/m² x K). Je kleiner der k-Wert ist, desto geringer sind die Wärmeverluste.

(s. Wärmeschutzverordnung)

Lacke Es gibt Lacke, die durch das Verdunsten von Lösemitteln eine feste Schicht ausbilden (Nitrolacke, Alkydharzlacke, Acryllacke). Als Bindemittel fungieren Kunststoffpolymere, deren Monomere auch ausgasen können (Acrylate sind allergisierend, Styrol ist ein Nervengift und im Tierversuch krebserzeugend). Die Lacke enthalten 10 bis 70 % Lösemittel. Zum Einsatz kommen Testbenzin (kann gesundheitsschädliche Aromaten enthalten), Glykole/Glykolether (ist giftig, fruchtschädigend und beeinträchtigt die Fortpflanzungsfähigkeit) oder Isoaliphate. Letztere sind am wenigsten gesundheits- und umweltschädlich. Bei den Acryllacken sind die Kunstharzbindemittel in Wasser dispergiert. Diese Lacke beinhalten nur max. 16 % Lösemittel aber evt. problematische Konservierungsstoffe. In Reaktionslacken (Polyurethan-, Polyester- und Epoxidharzlacke) wird die Lackschicht durch eine chemische Reaktion gebildet. Die jeweiligen Komponenten (meist auch in Lösemittel gelöst) sind z.B. als giftig eingestuft (Isocyanat, Styrol), wirken sensibilisierend, sind stark ätzend (Peroxid), und stehen im Verdacht, Krebs zu erzeugen (bestimmte Polyamide). Weitere problematische Stoffe in Lacken können Kobalttrockner (siehe Naturlacke), synthetische Weichmacher und Konservierungsstoffe (Formaldehyd ist allergisierend und steht im Verdacht, Krebs zu erzeugen) sein.
Lambda-Wert [Lambda] - ist eine Maßzahl für die Wärmeleitfähigkeit eines trockenen Baustoffes. Je kleiner der Wert, desto besser die Wärmdämmung. Da aber Feuchtigkeit die Wärme gut leitet, ist der Wert stark von dem Feuchtegehalt und dem Entfeuchtungsverhalten der Baustoffe abhängig. Dazu werden sogenannte Zuschlagswerte addiert.
Lasuren Bindemittel von konventionellen Lasuren können Alkyd- oder Acrylharze sein. Die Lösemittelgehalte liegen zwischen 10 und 50 % (Problem: siehe Lacke). Bei Dispersionslasuren (auf Acrylatbasis) mit weniger als 10 % Lösemittel können die Konservierungsmittel problematisch sein.
Lösemittel Lösemittel sind leicht flüchtige Verbindungen, die andere Stoffe lösen können. Nach ihrer Anwendung gehen sie unwiederbringlich verloren. Der größte Teil verdampft in die Atmosphäre. Die Kohlenwasserstoffe aus den L. und Stickoxide fungieren als Vorläufersubstanzen für die Ozonbildung in Bodennähe und sind somit verantwortlich für den Sommersmog. Ozon verstärkt außerdem den Treibhauseffekt. Lösemittel sind unterschiedlich stark wassergefährdend, feuergefährlich und gesundheitsschädlich. Heute gibt es viele lösemittelfreie bzw. -arme Produktalternativen.
Naturfarben Natur-Dispersionsfarben und Naturharzlacke bzw. -lasuren haben pflanzliche Harze als Bindemittel (Leinöl, Holzöl, Dammarharz). Die Terpene werden z.B. aus Baumrinden oder Zitrusfruchtschalen gewonnen. Ein möglicher Bestandteil, Delta-3-Caren kann eine stark sensibilisierende Wirkung haben. Zur Konservierung werden für den Menschen und die Umwelt harmlose Borsalze, Alkohol oder natürliche ätherische Öle eingesetzt. Als Pigmente werden häufig Kreide und Kalk und zur Färbung Erd- und Mineralpigmente verwendet. Problematisch können Kobalt-Verbindungen sein. Sie werden als Trockner eingesetzt. Kobaltstaub, der nach Gebrauch beim Abschleifen entstehen kann, steht im begründeten Verdacht, Krebs erzeugen zu können. Die Naturharzlacke und -lasuren können bis zu 40 % Lösemittel (Terpentinöl oder Zitrusschalenöl) enthalten, die gesundheitsgefährdend sind. Als Alternative zu den lösemittelhaltigen Lasuren werden wasserverdünnbare, lösemittelfreie Lasuren für Wohnräume auf Bienenwachsbasis angeboten.
Niedrigenergiehaus Niedrigenergie-Einfamilienhäuser haben einen Jahresheizwärmebedarf, der mindestens 25 Prozent unter den Anforderungen der geltenden Wärmeschutzverordnung liegt. Wichtigstes Merkmal eines Niedrigenergiehauses ist die gute Wärmedämmung von Außenwänden, Fenstern, Dächern, Kellerwänden und Kellerdecken. Beim Bau achtet man zudem auf die Optimierung des Verhältnisses Außenfläche/Nutzvolumen, optimierte Heizungsanlagen, energiesparende Warmwasserbereitung und die Vermeidung unnötigen Stromverbrauchs. Mit der geplanten Energieeinspar-Verordnung soll der Niedrigenergiestandard beim Neubau allgemein verbindlich werden.
Passivhaus In einem so genannten Passivhaus ist der Wärmebedarf so weit verringert, dass die Energiebeiträge aus der eingestrahlten Sonnenenergie, der Eigenwärme der Personen im Haus sowie der Wärmeabgabe von Geräten - in Verbindung mit einer hoch effizienten Wärmerückgewinnung durch ein Lüftungssystem - ausreichen, um das Gebäude warm zu halten. Voraussetzung hierfür sind u. a. eine qualitativ hochwertige Gebäudehülle sowie Gebäudetechnik. Der verbleibende geringfügige Heizwärmebedarf kann beispielsweise durch gespeicherte Sonnenwärme gedeckt werden. Das Passivhaus ist eine konsequente Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses.

(siehe auch: Niedrigenergiehaus)

PVC Polyvinylchlorid (PVC) ist ein preiswerter Kunststoff, der zur Gruppe der Thermoplaste gehört. Ihm können leicht Weichmacher und Farbstoffe zugesetzt werden, so dass PVC in unterschiedlichen Härtegraden und Farben hergestellt werden kann. Beim Gebrauch können gesundheitsschädliche Weichmacher ausgasen, bei der Verbrennung von PVC können u.a. giftige Dioxine entstehen. PVC findet Verwendung in vielen Gebrauchsgegenständen (z.B. Möbel, Bodenbeläge, Spielzeug, Kabel) und in Verpackungsmaterialien (Folien, Hohlkörper).
Rohstoffe Nachwachsende Rohstoffe sind tierische oder pflanzliche Rohstoffe, wie z.B. Schafwolle, Hanf, Raps oder Holz, die durch den natürlichen Wachstumsprozess immer wieder neu gebildet werden. N.R. sind Kohlendioxid neutral und tragen daher nicht zum Treibhauseffekt bei.
Schadstoffe In der Umwelt vorhandene oder eingebrachte Stoffe mit schädlichen Wirkungen für Menschen, Tiere, Pflanzen oder Sachgüter. Natürliche Quellen wie z.B. Vulkane, vom Menschen verursachte Emissionen wie z.B. Kraftwerksabgase, biologische Prozesse wie z.B. von Pilzen gebildete Aflatoxine u.a.m. Sie können vom Menschen über die Atmung, die Haut oder mit der Nahrung aufgenommen werden. S. können allein oder mit anderen Stoffen schädigen - unschädliche Stoffe können sich u.U. zu S. verbinden bzw. umwandeln. Wesentliche Beurteilungskriterien für die Schädlichkeit sind die Aufnahmefähigkeit (Resorbierbarkeit), die Abbaufähigkeit, die Fettlöslichkeit und die Stabilität (Persistenz).
Schalung Form aus Brettern oder Formteilen, in die die Betonmasse eingefüllt wird. Wird nach dem Erhärten des Betons wieder entfernt, bleibt u. U. aber auch sitzen (verlorene Schalung).
Sicherheitsdatenblatt Für Gefahrstoffe und nicht kennzeichnungspflichtige gefährliche Stoffe ist der Lieferant lt. Gefahrstoffverordnung verpflichtet, ein Sicherheitsdatenblatt zu liefern. Ebenso ist der Handel verpflichtet, Gewerbetreibenden dieses S. zur Verfügung zu stellen. Auf dem S. müssen genormte Angaben zum Produkt, zu möglichen Gefahren, zur Ersten Hilfe bei Unfällen, zum Transport und zur Entsorgung enthalten sein.
Sondermüll Sondermüll, das sind getrennt vom Hausmüll gesammelte und behandelte überwiegend industrielle oder gewerbliche Abfälle, die behördlich besonders überwacht werden. Dazu gehören bundesweit die in den Abfallbestimmungs-Verordnungen geregelten Abfallarten sowie die in den Bundesländern im Einzelfall nachweispflichtig gemachten Abfälle, die aufgrund ihrer Schädlichkeit bzw. Menge von der Entsorgung mit dem Hausmüll ausgeschlossen wurden. Die Entsorgung kann teuer werden, daher sollte man S. von vornherein vermeiden.
Umwelt- und Qualitätssiegel Es gibt eine unüberschaubare Menge an Umwelt- und Qualitätssiegeln auf dem Markt, die durch unterschiedliche Schwerpunkte (z.B. ökologisch, sozial, gesundheitlich, pädagogisch oder technisch) geprägt sind. Die inhaltlichen Anforderungen sowie die Glaubwürdigkeit bei der Vergabe können sehr unterschiedlich sein. Je breiter die Einbindung von Fachleuten, Verbänden und Institutionen gehalten ist, desto glaubwürdiger ist das Umweltsiegel.
Volldeklaration Ist die Auflistung aller Inhaltsstoffe eines Produktes bezogen auf den gesamten Lebenszyklus. Nur durch V. kann man sich vor unerwünschten umweltschädlichen oder schwer zu entsorgenden Stoffen schützen.
Wärmebrücke Bauteil mit höherer Wärmeleitfähigkeit als die umgebenden Baustoffe, z. B. Stahlteil, durchlaufender Beton, ungedämmte Mörtelfuge. Über diese Bauteile fließt die Wärme zur Kälte hin ab. Das erhöht nicht nur die Heizkosten, sondern ist durch mögliche Kondenswasserbildung auch gefährlich für die Bausubstanz. Vermeidung von Wärmebrücken durch sorgfältige Wärmedämmung unter besonderer Berücksichtigung der gefährdeten Stellen.
Wärmedurchgangskoeffizient (s. k-Wert), (s. Wärmeschutzverordnung)
Wärmeschutzverordnung Die Wärmeschutzverordnung vom 16. August 1994 gilt unter anderem für den Neubau von Wohngebäuden oder die Erneuerung von Fenstern. Sie schreibt für Fenster einen Wärmedurchgangskoeffizienten (s. k-Wert) vor, der höchstens bei 1,8 liegen darf.

 

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