Energiesparlampen: Stromsparen im Handumdrehen
"Energiesparlampen" oder auch "Kompakt-Leuchtstofflampen", die auch
in normale Lampenfassungen passen, sind seit einigen Jahren auf dem Markt. Inzwischen
werden sie auch in der gewohnten Birnenform angeboten. Sie sind eine platzsparende
Weiterentwicklung aus der Leuchtstofflampe ("Neonröhre"). Die Lichtausbeute ist
etwa fünfmal so groß wie bei herkömmlichen Glühlampen. Kompakt-Leuchtstofflampen
verbrauchen deshalb bei gleicher Helligkeit nur ein Viertel bis ein Fünftel der Energie
von Glühlampen. Darüber hinaus haben sie eine etwa achtmal so lange Lebensdauer.
Energiesparlampen haben ein Vorschaltgerät, das entweder fest mit der Lampe verbunden
oder in einen separaten Sockel eingebunden ist, in den der Lampenkörper dann
hineingesteckt wird. Letzteres ist auf Dauer günstiger, da beim Neukauf nur die Lampe
selbst ausgetauscht werden muss.
Glühlampen sind nur dann wirtschaftlicher, wenn die durchschnittliche Einschaltdauer
unter 15 Minuten liegt und sie insgesamt nicht länger als etwa eine Stunde pro Tag
eingeschaltet werden.
Bestimmte Vorurteile gegenüber Energiesparlampen lassen sich heute nicht mehr
aufrechterhalten. Inzwischen sind sehr vielfältige Produkte auf dem Markt erhältlich,
die in fast jeden Lampenschirm passen. Auch die erhältlichen Lichtfarben variieren von
warm- bis tageslichtweiß.
Umwelthinweis: Verbrauchte oder defekte Leuchtstofflampen gehören nicht einfach
in den Hausmüll, sondern sind bei den entsprechenden Sammelstellen abzugeben.
Zurück zur Fragenseite


© Schadstoffberatung Tübingen 11.05.2006 li
|