Schadstoffberatung Tübingen

Wie lassen sich Belastungen durch Elektrosmog vermeiden?

Der elektrische Strom und die mit ihm betriebenen Geräte sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Viele dieser nützlichen Helfer sind aber auch die Quelle von elektromagnetischen Feldern. Sie können, ohne dass wir uns dessen bewusst sind, unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit beeinträchtigen. Diese Belastungen werden als "Elektrosmog" bezeichnet und sind mit bestimmten Messgeräten nachweisbar.


Elektromagnetische Felder

Elektrische Felder entstehen, wenn ein Gerät mit dem Stromnetz verbunden ist. Dabei ist es gleichgültig ob das Gerät ein- oder ausgeschaltet ist. Magnetische Felder entstehen zusätzlich, wenn das Gerät eingeschaltet ist. Diese Felder verursachen im menschlichen Körper schwache elektrische Ströme.

Quellen für niederfrequente Felder sind Hochspannungsleitungen, Transformatoren, Hausinstallationen.

Hochfrequente Wellen gehen von Funk- und Mikrowellen aus wie beispielsweise durch Rundfunk, Fernsehen oder durch Mobilfunk erzeugt.


Symptome und gesundheitliche Risiken

Die Folgen von Elektrosmog können sein:

  • Depressionen, Müdigkeit, Erschöpfung, Schlafstörungen, Immunschwäche, Migräne, Menstruationsstörungen, Tiefschlafmangel, Lernschwächen.

Das gesundheitliche Risiko erhöht sich bei Vorbelastungen durch Schwermetalle und andere Schadstoffe und gleichzeitiger Einwirkung anderer Risikofaktoren wie Rauchen, Autoabgase und falscher Ernährung.


Besondere Gefahrenquellen - Tipps zur Vermeidung von Elektrosmog

Der Wissenschaftsladen Bonn e.V. gibt folgende Hinweise zu Elektrosmog:

  • Eine besondere Gefährdung liegt im Schlafraum vor. Zum einen verbringen wir dort etwa ein Drittel unseres Lebens, zum anderen ist der menschliche Organismus im Schlaf besonders anfällig gegenüber elektromagnetischen Störfeldern. Sie können die Regenerationsfähigkeit des Körpers einschränken.
  • Verzicht auf metallene Bettgestelle und Federkernmatratzen. Metallteile können magnetisiert sein und verstärken die Wirkung elektrischer Felder
  • Keine elektrisch beheizten Wasserbetten und Heizdecken verwenden - wenn doch, dann zumindest nach Anwärmen den Netzstecker ziehen.
  • Grundsätzlich keine Babyphone im Kinderbett benutzen
  • Keine Kabelknäuel und Mehrfachsteckdosen in Bettnähe - ggf. einen Netzstecker verwenden, der Nachts abgeschaltet werden kann
  • Fernsehgeräte und Computerbildschirme nicht im Schlafzimmer aufstellen
  • Niedervolt-Halogenlampen, Mobiltelefone, Radiowecker, Stereo- und Videoanlagen etc: nicht in Kopfnähe aufstellen
  • grundsätzlich elektrische Installationen (Steckdosen und Leitungen) in Bettnähe vermeiden. Möglichkeit: Netzfreischalter am Sicherungskasten anbringen! 

Quelle: Wissenschaftsladen Bonn e.V., Tel. 0228-20 16 132

 

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